Kommunikation

Die Grundlage aller soft skills ist die Kommunikation!

Was ist Kommunikation?

  • Kommunikation kann verbal und/oder nonverbal erfolgen
  • durch Kommunikation wird eine Botschaft übertragen
  • es gibt einen Sender der Botschaft und mindestens einen Empfänger
  • Kommunikation ist ein Prozess
  • eine Botschaft wird vom Sender kodiert und vom Empfänger dekodiert
  • bei der Kommunikation werden spezifische Kommunikationskanäle benutzt

Die Schnittmenge zwischen Botschaft 1 und Botschaft 2 sollte möglichst groß sein. Botschaft 3 ist die Rückmeldung und erst jetzt kann der ursprüngliche Sender beurteilen, wie groß die Schnittmenge seiner ursprünglich kodierten Botschaft ist.

Die fünf Axiome der Kommunikation

von Paul Watzlawick

  1. Du kannst nicht nicht kommunizieren
  2. Es gibt immer eine Sach- und eine Beziehungsebene (Rolle und Hierarchie); die Beziehungsebene bestimmt die die Sachebene (Eisbergprinzip)
  3. Kommunikationsbeziehungen sind durch gegenseitige Interpunktion bestimmt
  4. Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler (verbaler) und analoger (nonverbaler) Zeichen
  5. Kommunikation findet entweder symmetrisch (gleichwertig) oder komplementär (ergänzend) statt. Asymmetrische Kommunikation funktioniert nicht.

Herausforderungen des kontrollierten Dialogs

  • kurze Sätze bilden
  • auf die Aussage konzentrieren
  • überprüfen dessen, was man verstanden hat
  • überprüfen, ob die Aussage verstanden wurde
  • möglichst sachlich argumentieren
  • zielorientiert kommunizieren
  • als Zuhörer das Ende der Aussage abwarten
  • als Sender die Kernaussage innerhalb eines Satzes nicht zu spät formulieren

Johari-Fenster

Das Johari-Fenster ist ein Fenster bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem Selbst und anderen oder einer Gruppe.

 

Ziel sollte es deshalb sein, eine Feedback-Kultur zu etablieren. Dazu sollten folgende Regeln berücksichtigt werden:

Regeln für Feedback-Geber

  • Fragen, ob Feedback erwünscht ist
  • Lob und Kritik aus der Ich-Sicht beschreiben
  • Zeitnah
  • Verständnis prüfen
  • Konzentration auf ein oder mehrere Aspekte
  • Positives wie negatives Feedback
  • ausreichend Zeit nehmen
  • persönliches Feedback im Einzelgespräch
  • konkrete Formulierung

Regeln für Feedback-Nehmer

  • Zuhören
  • nicht rechtfertigen
  • Nur der Nehmer entscheidet über Veränderungen
  • Verständnisfragen stellen
  • für Feedback bedanken
  • Selbstbetrachtung
  • "Auf dem Teppich bleiben" sowohl bei positivem als auch bei negativem Feedback